I wouln’t be a liar..
>Faustus und die Frauen.04<

~heute~ 10.12.2006

Lichtgestalten erkennt man vor allem, weil sie a) in der Dunkelheit erstrahlen und b) verglichen mit anderen heller sind. Tatsächlich gibt es eine junge Frau, die mir eine ähnliche Faszination ins Herz gelegt hat, wie ich sie früher empfand, bevor mir mehrere Enttäuschungen den (naiven) Glauben zerstörten. Jeder verliert irgendwann seinen Glauben oder zumindest Teile davon; ich denke, das ist elementarer Bestandteil der Erneuerung, der Selbstfindung, der Gewissheit.

Sie hat Urlaub. Nun natürlich drängen Gedanken in mein Bewusstsein.. zum Beispiel: Wo? Mit wem? Hätte ich sie vorher fragen sollen? Wenn ich sie denn frage, wonach und was gebe ich dabei von mir preis? Wenn ich wirklich das Wagnis eingehen sollte, so zu sein, wie ich bin (wobei auch hier die Frage offenbliebe...wenn man verschiedene Charakterzüge hat.. welcher ist der, der einem letztendlich am ehsten entspricht?) ... wie hoch wäre meine Chance? Sie arbeitet im Übrigen auch im Krankenhaus, ich würde also öfters mit meiner Entscheidung konfrontiert werden, als mir eigentlich lieb ist.

Wie Schiller sagte, wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten. Aber die, die nichts bedenken, können auch nichts in ihrer Vollkommenheit schätzen.

Stattdessen treffe ich mich mit einer neuen Bekannten. Naja .. also das Lernen der Gitarre läuft zumindest und ... wenn SIE dann irgendwann wieder da ist, vielleicht schreibe ich dann meinen ersten Song MIT Noten.

sonst alles gut, Pik 2 und Herz 7, I'm all in.

faustus 

10.12.06 17:07
 


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